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Tag 6: Kandy - Nuwara Eliya Mittags erreichen wir Nuwara Eliya. Hier herrscht ein kühleres Klima, für die Singhalesen Winter, was sich in ihrer winterlichen Kleidung (Schal und Handschuhe) äußert. Wir sind eher erfreut über die angenehmen 20 Grad statt vorher mindestens 35 Grad. Leider ist das Wetter auch britisch und nachmittags zieht Regen auf. Wir fragen Gamini, ob wir einen Ausflug in die legendären Nebelwälder machen können und er organisiert uns die Fahrt dahin und zurück, während sich der Rest der Reisegruppe in die Stadt aufmacht. Sie erzählen abends, dass die Stadt zwar hübsche Gebäude hat, die Viertel aber sehr verwahrlost sind und der Gestank sie genau wie uns in Kandy sehr abgeschreckt hat. Wir werden von einem Taxi abgeholt und zur Bahn gebracht. Die erste Strecke legen wir mit dem Zug zurück, und der Taxifahrer holt uns später am festgelegten Bahnhof wieder ab. Zwischendurch auf dem Weg zum Bahnhof wechseln wir das Gefährt und steigen auf Tuc-Tuc um, um auch in den Genuss dieser abenteuerlichen Fahrweise zu kommen. Am Bahnhof und im Zug sind wir weit und breit die einzigen Touristen. Der Zug ist nicht voll und so bekommen wir einen Fensterplatz. Und los geht die Fahrt in die Berge in der beschaulich ruckelnden Bahn. Der Ausblick ist trotz regenverhangenem Himmel wunderschön. Wir sehen die pure Natur an uns vorbeiziehen. Dichter Urwald, Teeplantagen, Wasserfälle, einfach schön. An der ausgemachten Stelle verlassen wir den Zug und warten auf unseren Taxifahrer. Inzwischen hat der Regen eingesetzt und fällt in Massen vom Himmel. Der Taxifahrer hat einen Regenschirm und bringt uns so fast trocken zu seinem Auto. Von hier aus geht es dann in einer halbstündigen Fahrt zu den Nebelbergen hinauf. Wegen des starken Regens kann er nur bis zu einem bestimmten Punkt auf der Strecke fahren, weil der Weg sonst wegen Überschwemmung gefährdet ist. So fahren wir schweigend den Weg zu den Horton Plains. Es geht durch letzte Siedlungen durch dichten Wald einen schmalen Weg hinauf bis ins Gebirge. Unterwegs halten wir zweimal, um den Ausblick unter dem Regenschirm zu genießen, die mystische Stille, diese einmalige schöne nebelverhangene Regenlandschaft. Abends im Hotel genießen wir das reichhaltige Buffet im großen Speisesaal. Leider werden hier die Ersten unserer Gruppe magenkrank und gehen früh ins Bett, um sich zu kurieren. |
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