Kunst und Kultur Sri Lankas

Die Kunst auf der Insel ist eng mit den Religionen verknüpft. Sie findet Ausdruck in der Verehrung an den Heiligenstätten: Tempel, Dagobas und dem Bodhi-Baum. Dagobas sind buddistische Tempel, die Reliquien umschließen. Alle Tempel, egal in welchem Zustand, sind heilig und dürfen nur angemessen betreten werden (barfuß, Knie und Schultern bedeckt).

  

So finden auch mehrmals im Jahr religiöse Umzüge statt. Das größte Fest findet in Kandy am Zahntempel statt: Esala-Perahera. Zehn Tage lang ziehen geschmückte Elefanten vom Tempel aus durch Kandy. Den Höhepunkt bildet die Pehahera-Nacht, in der die Zahnreliquie zu einem Kloster nach Trincomalee gebracht wird.

  

Im Kunsthandwerk finden wir auf der Insel Masken, Batik und Spitze. Das Zentrum der Maskenschnitzerei ist Ambalangoda. Es gibt drei Arten von Masken: Masken zur Austreibung böser Krankheiten (Sanni), Menschenmasken (Kolam) und solche zur Vertreibung der Dämonen (Thovil). Außerdem kann man geschnitzte Tierfiguren und Schalen aus Eben- oder Sandelholz erstehen.
Batik ist weitverbreitet auf Sri Lanka und wird von Frauen hergestellt. Zwischen Colombo und Kandy gibt es Batic Factorys, wo man die Waren günstig kaufen kann. Spitze kann man zum Beispiel in Galle (holländische Festung) erstehen.

  

Nach einigem Handeln konnten wir den Elefanten für 1200 Rupien und den kleinen schwarzen Budda für 500 Rupien ersteigern. Diese wunderschönen handgefertigten Holzfiguren findet man überall auf der ganzen Insel.

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