Unsere Ausflüge

Vom Hotel aus kann man unterschiedliche Ausflüge unternehmen:

Den Ausflug in das nächste Dorf (Bentota) beginnen wir direkt nach dem Frühstück, um der größten Hitze aus dem Weg zu gehen. Wir gehen zu Fuß die Straße entlang Richtung Osten und studieren die singhalische Lebensweise. Es ist jetzt schon sehr warm, hinzu kommt der Autogestank und die Abgase. Im Dorf angekommen, machen wir einen Rundgang. Uns wird schnell klar, dass dies kein schöner Ort ist, sondern die Art und Weise darstellt, wie die Singhalesen Leben. Der Gestank ist fast unerträglich. Es riecht nach Müll und Schmutz und Exkrementen und die Hitze macht es noch schlimmer. Wir sehen einen Marktplatz, der auf einer ehemaligen Müllhalde gebaut ist und wo frische Obst- und Gemüsewaren angeboten werden.

Es gibt einen Bahnübergang und ein paar Touristenstände, wo Schnitzwaren angeboten werden. Anselm möchte eine Buddha-Figur kaufen und handelt mit dem zuständigen Singhalesen. Der fragt, ob er zum Tausch meine Sneaker haben kann, damit seine Tochter sie beim Tennis anziehen kann. Andere Menschen, andere Sitten. Die Häuser sind ziemlich heruntergekommen, teils zerstört und notdürftig wieder hergerichtet. Mit diesen Eindrücken gespickt, beschließen wir, mit dem Tuk-Tuk zurückzufahren. Der Fahrer setzt uns am Hotel wieder ab und wir sind froh, den Rest des Tages gemütlich auf den Liegen am Meer verbringen zu können.

 

An unserem vorletzten Tag auf Sri Lanka machen wir die Flussfahrt mit, die von unserem Veranstalter angeboten wird. Die Fahrt dauerte mehrere Stunden, ca. 2 Stunden hin und 2 Stunden zurück, durch grüne mangrovenbewaldete Flusslandschaft. Am Anfang ist es noch recht interessant, man kann Wasserwarane sehen und seltene Vögel. Außerdem durften wir ein Babykrokodil auf der Hand halten.

Mittags erreichen wir ein Dorf. Von hier können wir einen Berg erklimmen, auf dem ein kleiner Tempel erbaut ist. An diesem Tag ist es auch furchtbar heiß und die Führer lassen uns in der Mittagshitze den Berg zum Tempel besteigen. Unterwegs werden wir, wie üblich, von jungen Männern, die einem beim Hochsteigen behilflich sein wollen und dafür gut entlohnt werden wollen, begleitet. Es ist so heiß, dass wir oben völlig fertig und verschwitzt ankommen. Es gibt Malerei im Tempel und eine Glocke zu sehen, die man betätigen kann, als Entlohn für den Aufstieg. Außerdem gibt es dort eine Nachbildung vom Fußabdruck Adams vom Adams Peak. Der Legende nach soll Adam auf seinem Weg eine Fußspur auf dem Berg Adams Peak hinterlassen haben. Es ist eine bekannte Pilgerstätte auf Sri Lanka.

Nach dem Abstieg gibt es ein Mittagessen und wir sehen eine gespielte Vorführung einer singhalesischen Hochzeit. Die Erklärungen zu diesem Ritual bringen uns das Leben der Singhalesen etwas näher. Nachmittags erreichen wir dann wieder unser Hotel. Der Ausflug war zwar ganz nett, dauerte aber insgesamt zu lange und der Aufstieg zum Tempel war sehr anstrengend. Insgesamt also nur bedingt zu empfehlen, es sei denn, sie sind ein ausgesprochener Naturliebhaber.

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